Konjunktiv I marks reported speech as originating from another source. At C1, however, it is not enough to know forms such as er sei or er habe. The crucial issue is what happens when a Konjunktiv I form looks identical to the indicative. In that case, the distancing function may no longer be visible enough. Standard German therefore often uses Konjunktiv II as a substitute.
The central question is not “Is Konjunktiv II unreal?” but “Is Konjunktiv I recognisable here as a subjunctive form?”
1.1. Core idea: distance must remain visible
In direct quotation, the original form is reproduced; in indirect reporting, the subjunctive signals source perspective. The substitution rule exists mainly to keep that signalling formally visible.
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Er sagt, er komme später.
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Sie sagt, sie sei krank.
2.2. When Konjunktiv I is unambiguous
If Konjunktiv I is clearly distinct from the indicative, it normally remains. Typical examples are third-person singular and forms of sein: er komme, sie habe, er sei.
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Er erklärt, er habe keine Zeit.
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Sie berichtet, sie werde morgen abreisen.
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Die Zeugen sagen, sie hätten nichts gesehen.
3.3. When Konjunktiv I coincides with the indicative
The problem arises when a Konjunktiv I form is identical to the indicative, especially in first- and third-person plural. sie kommen can formally be either indicative or Konjunktiv I.
| Source form | Konjunktiv I | Substitute when K I = indicative |
|---|---|---|
| er kommt | er komme | — |
| sie kommen | sie kommen | sie kämen |
| er hat | er habe | — |
| sie haben | sie haben | sie hätten |
| er ist | er sei | — |
| sie sind | sie seien | usually no substitute needed |
| er kann | er könne | — |
| sie können | sie können | sie könnten |
| er wird | er werde | — |
| sie werden | sie werden | sie würden |
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Die Mitarbeiter erklären, sie kämen später.
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Die Teilnehmer sagen, sie seien informiert.
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Die Sprecherinnen erklären, sie würden später antworten.
4.4. Konjunktiv II as a substitute
In such cases, Konjunktiv II can take over as a formal substitute. It continues to mark reported speech without necessarily expressing unreality, doubt, or disbelief.
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Der Minister sagte, die Maßnahmen seien notwendig.
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Die Behörden teilten mit, die Straßen seien gesperrt.
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Die Forschenden erklärten, sie hätten neue Daten ausgewertet.
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Die Zeugen gaben an, sie wären zur fraglichen Zeit zu Hause gewesen.
5.5. Why plural forms are especially affected
Plural forms matter because many Konjunktiv-I endings coincide with the indicative there. This is why reports often contain sie hätten, sie wären, sie kämen, sie könnten.
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Die Vertreter erklärten, sie würden den Vorschlag prüfen.
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Die Expertinnen sagten, die Ergebnisse könnten anders interpretiert werden.
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Die Betroffenen erklärten, sie müssten länger warten.
6.6. sein: an important special case
With sein, Konjunktiv I is usually distinctive: ich sei, du seiest, er sei, wir seien, ihr seiet, sie seien. A substitute is therefore less often necessary.
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Die Befragten sagten, sie dürften die Daten nicht weitergeben.
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Die Bewerber behaupteten, sie wüssten nichts von der Änderung.
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Die Gäste erklärten, sie nähmen an der Veranstaltung teil.
7.7. haben: common substitute forms
With haben, er habe and ihr habet are clearly marked, whereas wir haben and sie haben coincide with the indicative. The usual substitutes are wir hätten / sie hätten.
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Die Unternehmen teilten mit, sie böten neue Stellen an.
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Die Beobachter sagten, sie fänden die Entwicklung problematisch.
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Die Beteiligten erklärten, sie hätten bereits zugestimmt.
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Die Verantwortlichen sagten, die Arbeiten würden bis Freitag abgeschlossen.
8.8. werden: future and passive
With werden, both future and passive forms are built. When wir werden / sie werden are not formally distinctive, würden can restore visible reported-speech marking.
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Die Sachverständigen erklärten, das Problem könne gelöst werden.
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Die Zeugen sagten, niemand habe sie informiert.
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Die Delegierten erklärten, sie seien nicht eingeladen worden.
9.9. Weak verbs
Weak verbs are especially likely to show formal identity between Konjunktiv I and indicative in the plural. Konjunktiv II or würde + infinitive is therefore common there.
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Die Ärztinnen sagten, der Patient müsse weiter beobachtet werden.
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Die Beschäftigten erklärten, sie hätten früher gehen müssen.
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Die Sprecher sagten, sie würden sich später dazu äußern.
10.10. Strong verbs
Strong verbs often provide distinctive Konjunktiv-II forms with umlaut or stem change: kämen, nähmen, fänden, wüssten. These are particularly useful in formal reporting.
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Die Forschenden erklärten, die Daten ließen mehrere Deutungen zu.
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Die Analysten sagten, die Nachfrage steige weiter.
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Die Analysten sagten, die Kosten stiegen ebenfalls.
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Die Befragten erklärten, sie hätten die Hinweise verstanden.
11.11. Modal verbs
For modal verbs, könne, müsse, dürfe, solle, wolle are often clear in the singular. In the plural, substitutes such as könnten, müssten, dürften are common.
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Die Vertreter sagten, sie wollten den Vertrag nicht ändern.
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Die Parteien erklärten, sie könnten sich auf einen Kompromiss einigen.
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Die Fachleute sagten, die Zahlen seien vorläufig.
12.12. würde + infinitive as a fallback
würde + infinitive is an important fallback, especially when a synthetic Konjunktiv-II form is rare, unclear, or stylistically awkward.
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Die Zeugen erklärten, sie hätten den Mann nicht erkannt.
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Die Verantwortlichen sagten, sie würden weitere Schritte einleiten.
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Die Mitarbeitenden erklärten, sie seien über die Änderung informiert worden.
13.13. Do not use würde automatically with every verb
C1 does not mean using würde everywhere. Common forms such as hätte, wäre, könnte, müsste, käme, wüsste are often more concise and idiomatic.
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Die Beobachter sagten, die Situation könne sich rasch ändern.
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Die Verantwortlichen erklärten, die Frist müsse verlängert werden.
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Er sagt, er komme später.
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Sie sagt, sie sei krank.
14.14. Present-time reported speech
The tense of the original statement and the mood used for reporting are separate dimensions. Simultaneous or general statements typically use Konjunktiv I present or the corresponding substitute.
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Er erklärt, er habe keine Zeit.
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Sie berichtet, sie werde morgen abreisen.
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Die Zeugen sagen, sie hätten nichts gesehen.
15.15. Past reporting: the perfect
For anteriority, reported speech usually uses Konjunktiv forms of haben/sein plus Partizip II: er habe gearbeitet, sie sei gegangen. These are often clearly marked.
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Die Mitarbeiter erklären, sie kämen später.
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Die Teilnehmer sagen, sie seien informiert.
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Die Sprecherinnen erklären, sie würden später antworten.
16.16. Past reporting with substitute Konjunktiv II
If the auxiliary in Konjunktiv I coincides with the indicative, the perfect also uses a substitute: sie hätten gearbeitet, sie wären gegangen.
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Der Minister sagte, die Maßnahmen seien notwendig.
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Die Behörden teilten mit, die Straßen seien gesperrt.
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Die Forschenden erklärten, sie hätten neue Daten ausgewertet.
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Die Zeugen gaben an, sie wären zur fraglichen Zeit zu Hause gewesen.
17.17. Future reference and predictions
Future reference may use werde + infinitive. In the plural, the identity of sie werden often leads to sie würden + infinitive.
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Die Vertreter erklärten, sie würden den Vorschlag prüfen.
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Die Expertinnen sagten, die Ergebnisse könnten anders interpretiert werden.
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Die Betroffenen erklärten, sie müssten länger warten.
18.18. Passive in reported speech
In the passive, the substitution issue appears on the auxiliary werden. Singular es werde geprüft is distinctive; plural forms may use sie würden geprüft.
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Die Befragten sagten, sie dürften die Daten nicht weitergeben.
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Die Bewerber behaupteten, sie wüssten nichts von der Änderung.
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Die Gäste erklärten, sie nähmen an der Veranstaltung teil.
19.19. Modal verb + passive
With modal verb + passive, the cluster remains complex: die Daten könnten veröffentlicht werden. The modal carries the substitute form while the passive infinitive stays unchanged.
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Die Unternehmen teilten mit, sie böten neue Stellen an.
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Die Beobachter sagten, sie fänden die Entwicklung problematisch.
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Die Beteiligten erklärten, sie hätten bereits zugestimmt.
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Die Verantwortlichen sagten, die Arbeiten würden bis Freitag abgeschlossen.
20.20. Indirect questions
Indirect questions use ob or a W-word. Konjunktiv I is possible here as well; when it coincides with the indicative, Konjunktiv II may substitute.
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Die Sachverständigen erklärten, das Problem könne gelöst werden.
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Die Zeugen sagten, niemand habe sie informiert.
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Die Delegierten erklärten, sie seien nicht eingeladen worden.
21.21. Commands, requests, and sollen
Commands and requests are often reported with sollen. The choice between solle and sollten follows the same question of whether Konjunktiv I is formally distinctive.
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Die Ärztinnen sagten, der Patient müsse weiter beobachtet werden.
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Die Beschäftigten erklärten, sie hätten früher gehen müssen.
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Die Sprecher sagten, sie würden sich später dazu äußern.
22.22. Pronouns and perspective shift
Reported speech often requires changes in personal and possessive pronouns. Mood choice does not replace this perspective shift; it works alongside it.
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Die Forschenden erklärten, die Daten ließen mehrere Deutungen zu.
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Die Analysten sagten, die Nachfrage steige weiter.
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Die Analysten sagten, die Kosten stiegen ebenfalls.
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Die Befragten erklärten, sie hätten die Hinweise verstanden.
23.23. Time and place expressions
Time and place expressions may also shift: heute → an diesem Tag, morgen → am folgenden Tag, hier → dort. Whether this is necessary depends on the reporting context.
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Die Vertreter sagten, sie wollten den Vertrag nicht ändern.
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Die Parteien erklärten, sie könnten sich auf einen Kompromiss einigen.
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Die Fachleute sagten, die Zahlen seien vorläufig.
24.24. Konjunktiv II does not mean unreality here
Konjunktiv II has several functions in German. In its substitution role in reported speech, it must not automatically be interpreted as hypothetical or polite.
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Die Zeugen erklärten, sie hätten den Mann nicht erkannt.
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Die Verantwortlichen sagten, sie würden weitere Schritte einleiten.
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Die Mitarbeitenden erklärten, sie seien über die Änderung informiert worden.
25.25. Distance is not the same as doubt
Likewise, Konjunktiv I does not automatically mean the reporter endorses the statement as true. Both moods can primarily mark source attribution; evaluation must come from wording and context.
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Die Beobachter sagten, die Situation könne sich rasch ändern.
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Die Verantwortlichen erklärten, die Frist müsse verlängert werden.
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Er sagt, er komme später.
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Sie sagt, sie sei krank.
26.26. Journalistic and formal use
In journalism, academic prose, and institutional texts, this distinction is especially valuable because readers need to know what belongs to the source and what belongs to the writer.
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Er erklärt, er habe keine Zeit.
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Sie berichtet, sie werde morgen abreisen.
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Die Zeugen sagen, sie hätten nichts gesehen.
27.27. Spoken standard German
In spontaneous speech, the standard distinction is often applied less consistently. C1 learners should nevertheless understand the standard system and recognise register differences.
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Die Mitarbeiter erklären, sie kämen später.
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Die Teilnehmer sagen, sie seien informiert.
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Die Sprecherinnen erklären, sie würden später antworten.
28.28. Several speakers in one text
A longer report may contain several sources. Consistent mood choice helps keep speaker changes and responsibility for claims visible.
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Der Minister sagte, die Maßnahmen seien notwendig.
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Die Behörden teilten mit, die Straßen seien gesperrt.
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Die Forschenden erklärten, sie hätten neue Daten ausgewertet.
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Die Zeugen gaben an, sie wären zur fraglichen Zeit zu Hause gewesen.
29.29. Mixing K I and K II in one report
It is completely normal for Konjunktiv I and II to appear side by side in one report. The choice should follow form distinctiveness rather than random alternation.
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Die Vertreter erklärten, sie würden den Vorschlag prüfen.
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Die Expertinnen sagten, die Ergebnisse könnten anders interpretiert werden.
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Die Betroffenen erklärten, sie müssten länger warten.
30.30. Substitute forms and stylistic naturalness
Not every theoretically possible Konjunktiv-II form sounds equally natural. Stylistic competence means choosing between a synthetic form, a würde-form, and a reformulation.
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Die Befragten sagten, sie dürften die Daten nicht weitergeben.
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Die Bewerber behaupteten, sie wüssten nichts von der Änderung.
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Die Gäste erklärten, sie nähmen an der Veranstaltung teil.
31.31. Typical errors
Typical errors include using indicative despite intended distancing, unnecessary Konjunktiv II despite a clear K-I form, overusing würde, mismanaging time reference, and reading every K-II form as doubt.
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Die Unternehmen teilten mit, sie böten neue Stellen an.
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Die Beobachter sagten, sie fänden die Entwicklung problematisch.
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Die Beteiligten erklärten, sie hätten bereits zugestimmt.
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Die Verantwortlichen sagten, die Arbeiten würden bis Freitag abgeschlossen.
32.32. Decision algorithm
A reliable procedure is: identify the source → establish indirect reporting → choose the time relation → form Konjunktiv I → compare it with the indicative → use Konjunktiv II only if necessary.
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Die Sachverständigen erklärten, das Problem könne gelöst werden.
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Die Zeugen sagten, niemand habe sie informiert.
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Die Delegierten erklärten, sie seien nicht eingeladen worden.
33.33. Quick overview of the most useful forms
Particularly useful pairs are haben → habe / hätten, sein → sei / seien, kommen → komme / kämen, können → könne / könnten, werden → werde / würden.
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Die Ärztinnen sagten, der Patient müsse weiter beobachtet werden.
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Die Beschäftigten erklärten, sie hätten früher gehen müssen.
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Die Sprecher sagten, sie würden sich später dazu äußern.
34.34. C1 perspective: function before form
At C1, function matters more than memorising paradigms. Good reporting makes source, distance, time relation, and register transparent at the same time.
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Die Forschenden erklärten, die Daten ließen mehrere Deutungen zu.
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Die Analysten sagten, die Nachfrage steige weiter.
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Die Analysten sagten, die Kosten stiegen ebenfalls.
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Die Befragten erklärten, sie hätten die Hinweise verstanden.
35.Summary
Konjunktiv II substitutes for Konjunktiv I in reported speech mainly when Konjunktiv I is formally identical to the indicative or does not provide a clear enough distancing signal. The substitute is therefore first of all a formal solution, not an automatic marker of unreality or doubt. At C1, the choice should be grammatical, functional, and register-appropriate at the same time.
Core algorithm: source → time relation → Konjunktiv I → compare with indicative → if identical: Konjunktiv II.